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Boostedt
       
Willkommen im "Projektschaufenster"

Öffentlichkeitsbeteiligung
zur Konversions-Rahmenplanung
Rantzau-Kaserne Boostedt

Auftraggeber:
Gemeinde Boostedt
   
Nach der Schließungsentscheidung zur Rantzau-Kaserne Boostedt steht die Gemeinde vor der Herausforderung, zivile Folgenutzungen zu finden, die neue Entwicklungsimpulse für die Boostedter auslösen.

Die Bundeswehr ist abgezogen und das Land Schleswig-Holstein hat eine Landesunterkunft zur Flüchtlingsbetreuung eingerichtet.

Zur Bewältigung dieser Doppelbelastung aus Konversionsaufgabe und Flüchtlingsbetreuung beauftrgate die Gemeinde Boostedt die GKU Standortentwicklung GmbH mit einer Konversions-Rahmenplanung. Deren vorrangiges Ziel ist es, Konversion als Existenz-Grundlage der Gemeinde mit der humanitären Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung wirksam zu verbinden.

Dieses "Projektschaufenster" richtet sich in erster Linie an die Boostedter. Es informiert über den Arbeitsstand und Neuigkeiten im Konversionsverfahren und erlaubt ihnen, ihre Anregungen und Interessen in die Rahmenplanung einzubringen und somit die Ortsentwicklung mitzugestalten.

Kontaktieren Sie uns direkt unter

konversion-boostedt [at] gku-se [dot] de

oder wenden Sie sich an einen der nebenstehenden Ansprechpartner.


++ Meilensteine der Konversions-Rahmenplanung ++

Gründung der Arbeitsgruppe Konversion Boostedt

Die Arbeitsgruppe Konversion unter dem Vorsitz der Gemeinde Boostedt wurde am 28.04.2016 gegründet.
Sie ist das Steuerungsgremium im Konversionsverfahren und dient dem Interessenabgleich zwischen den Konversionspartnern sowie der Diskussion von Analysen, Konzeptentwürfen, Entscheidungsvorschlägen u.a.

Sie setzt sich zusammen aus den Hauptbeteiligten an der Konversion:
  • Gemeinde Boostedt (Bürgermeister, Vors. Ausschuss für Konversion und Ortsentwicklung, Vors. Bauauschuss)
  • Amt Boostedt-Rickling(Leitener Verwaltungsbeamter, Bauamt)
  • Konversionsplaner GKU Standortentwicklung GmbH
sowie den Konversionspartnern:
  • Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Eigentümer/Verkäufer)
  • Bundeswehr, BW-Dienstleistungszentrum (nur 2016)
  • Landesamt für Ausländerangelegenheiten(Träger der Landes-unterkunft Flüchtlinge)
  • GMSH - Landesbau
  • Wirtschaftsförderung LK SE - WKS (Komm. Immobilienportal)
Der voraussichtliche Zeithorizont für das Bestehen und die Tätigkeit der Arbeits-gruppe Konversion beträgt 6-10 Jahre.
 

Konversionsfläche:
Schließungstermin:

ca. 100 ha
09/2016

Qualitäten für zivile Folgenutzungen:

  • Technikbereiche mit gewerblich nachnutzbarer Bausubstanz
  • Instandsetzungs-, Lager- und Logistikhallen
  • teilweise sehr guter Sanierungszustand

Derzeitige Zwischennutzung:

  • seit 04/2015 Flüchtlingsunterkunft des Landes Schleswig-Holstein
  • Zentrallager der BAO Flüchtlinge SH

Ansprechpartner:

Amt Boostedt-Rickling
(Schleswig-Holstein)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben




Presseartikel zum Thema

>>> Umwandlung in Etappen (Holsteiner Courier vom 01.05.2016)

>>> Kasernengelände hat viel Potenzial für Wohnen und Gewerbe (Holsteiner Courier vom 01.06.2016)
 

Abstimmung mit dem Land Schleswig-Holstein zur Flächenverfügbarkeit für die Konversion

In einer Beratung zwischen Gemeinde, Amt und Konversionsplanung sowie den zuständigen Ministerien des Landes Schleswig-Holstein (Finanzministerium, Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten) und der BImA wurden die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Konversion und Flüchtlingsbetreuung sondiert.

Aus den Erkenntnissen der Abstimmung entwickelte die GKU ein 3-Phasenmodell der Konversion für den Standort Rantzau-Kaserne Boostedt als Diskussionsgrundlage.

3-Phasenmodell Konversion Rantzau-Kaserne Boostedt



Phase I    kurzfristig verfügbare Flächen, nicht im Mietgegenstand der LUK
Phase II   kurz-/mittelfristig verfügbare Flächen, im Falle eines konkreten Ansiedlungsinteresses
Phase III  Mietflächen der Flüchtlingsunterkunft, verfügbar nach Ende der LUK

Öffentlicher Workshop mit Boostedter Bürgerinnen & Bürgern

Am 30.05.2016 veranstaltete die Gemeinde Boostedt im Hof Lübbe einen öffentlichen Workshop zum Arbeitsstand der Konversions-Rahmenplanung für die Rantzau-Kaserne Boostedt.

Hartmut Röder, Geschäftsführer des mit der Rahmenplanung beauftragten Fachunternehmens für Konversion GKU Standortentwicklung GmbH, präsentierte die Zwischenergebnisse und stellte diese anschließend zur Diskussion.

             

Bürger informieren sich zu den Entwicklungen der Nachnutzungsleitbilder (links und Mitte), Bürgermeister Hartmut König im Gespräch mit Hartmut Röder, Geschäftsführer der GKU Standortentwicklung Gmbh (rechts)

Die GKU stellte Nutzungsleitbilder in 3 Varianten zur Diskussion, welche allgemein eine Funktionsmischung aus Gewerbe, Wohnen und Mischnutzungen in den dafür geeigneten Flächen und Gebäuden vorsehen. In den Varianten 2 und 3 bilden Flächen für Regenerative Energien (Photovoltaik) Pufferzonen zwischen gewerblichen und sensibleren Nutzungen. Erste konkrete Nutzungsideen sind die Standortverlegung der Freiwilligen Feuerwehr Boostedt in ein Gebäude an der Panzerstraße (Gebäude N1) sowie die Einrichtung einer zweiten Kindertagesstätte in einem Gebäude an der Von-dem-Borne-Straße (Gebäude A5).

Nutzungsleitbild Variante I

Nutzungsleitbild Variante II

Nutzungsleitbild Variante III




Etwa 50 interessierte Bürger und Gemeindevertreter nutzten die Gelegenheit sich zum Arbeitsstand zu informieren und sich durch Äußerung eigener Interessen und Anregungen aktiv und konstruktiv in den Planungsprozess einzubringen.

Ein ausgewogenes Verhältnis von Wohnbau- und Gewerbeflächen wurde seitens der Bürger als wichtig erachtet, da Boostedt eine Wohngemeinde für den gesamten Raum zwischen Neumünster und Hamburg darstellt. Die Möglichkeiten der Wohngebietsentwicklung im Gemeindegebiet sind aufgrund der Lage zwischen dem Standortübungsplatz der Bundeswehr und dem Wasserschongebiet begrenzt. Die Nutzungsleitbilder tragen dem Rechnung in Form von Wohnbauflächen entlang der Von-dem-Borne-Straße und in Bereichen des Unterkunftsbereichs der Kaserne. Besonders alternative Wohnformen wie altengerechtes Wohnen oder Mehrgenerationen-Wohnen stießen dabei auf Zuspruch.

Wichtiges Anliegen der Bürger war die Trennung des gewerblichen Verkehrs und des Wohnverkehrs. Die Panzerstraße eignet sich grundsätzlich als gewerbliche Zufahrt. Die Von-dem-Borne-Straße soll von sämtlichem Gewerbeverkehr freigehalten werden und lediglich die Wohn- und Mischfunktionen bedienen.

Die Schützengilde Boostedt meldete Interesse an der Nutzung eines Waldstücks südlich der Kasernenliegenschaft an.

>>> Presseartikel vom 01.06.2016 (Holsteiner Courier)

Nächste Aktivitäten
  • Prüfung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit der Standortverlegung der Freiwilligen Feuerwehr Boostedt
  • Konkretisierung der Nutzungsleitbilder
  • Konzeption der Grundstücksteilung
  • Konzeption der öffentlichen Erschließung
Es ist beabsichtigt, im September 2016 einen nächsten Workshop zur Ergebnispräsentation abzuhalten.